Sportplatzbau und Finanzierung wurde vor der Vereinsgrndung zwischen den Initiatoren und der Gemeinde besprochen und geklärt.
Als Gelände wurde zunächst ein Grundstück bei Aufheim gewählt.Dieses Gelände erwies sich aber als zu klein und wegen der Vilsnähe als nicht besonders geeignet. Schließlich erklärte sich Pfarrer Martin Liedl bereit, das bisherige Turnplatzgelände pachtweise der Gemeinde für den Bau eines Sportplatzes zu überlassen. Als Pachtpreis wurden jährlich zehn Zentner Roggen vereinbart.

Da für den jungen Verein diese Baumaßnahme finanziell nicht möglich war, erging am 26.08.1966 von der Gemeinde Vilshofen der Beschluss über den Bau eines Schulsportplatzes am Pfarrberg, mit Nutzungsrecht durch den ortsansässigen Sportverein. Im Frühjahr 1967 begann das Kalkwerk mit dem Bau des Sportplatzes. Hans
Krieger, Leiter des Kalkwerks und damals gleichzeitig 2. SV-Vorstand, führte zusammen mit den Kalkwerkarbeitern die umfangreichen Erdbewegungs- und Auffüllarbeiten für den Unterbau des Platzes kostenlos durch. Der Endausbau wurde durch die Fa. Küffner, Kallmnz, durchgeführt, wobei der Sportverein mit Freiwilligen tatkräftig mithalf.

Noch im Herbst 1967 konnte der Sportplatz angesät werden, aber es dauerte bis ins Jahr 1969 ehe der Platz bespielt werden durfte. Trotz der enormen Hilfe durch das Kalkwerk und der vielen freiwilligen Stunden durch den SV entstanden der Gemeinde Kosten für den Endausbau in Höhe von 22.000 DM, zu denen 6.500 DM Zuschuss aus Landesmitteln gewährt wurden.

Im April 1969 löste die Gemeinde den Pachtvertrag für das Sportplatzgelände mit der Kirchenverwaltung. Sie erwarb das Gelände durch Grundstückstausch von der Kirche und schloss wiederum mit dem Sportverein einen Pachtvertrag für das Sportplatzgelände ab.